Was Bedeutet She Her Bei Instagram?

Was Bedeutet She Her Bei Instagram
Was bedeuten die englischen Pronomen in der Instagram-Biografie? Auf Instagram sieht man immer mehr Nutzer, die die englischen Pronomen She/her, He/him oder They/them in ihre Biografie schreiben. Was hat es damit auf sich? Aktualisiert: 14.06.2021, 10:48 Viele User fügen ihre Pronomen in ihre Instagram-Bio ein. (Foto: imago/ onw-images) Halle (Saale) – Die englischen Pronomen she/her (sie/ihr), he/him (er/sein) oder they/them (sie/ihrs) sind immer häufiger in Instagram-Biografien zu lesen. Damit wird darauf hingewiesen, welchem Geschlecht sich die Person angehörig fühlt und mit welchen Pronomen sie gerne angesprochen werden möchte.

  • Ob die Person mit männlichen, weiblichen oder neutralen Pronomen (they/them) angesprochen werden möchte, ist dabei oft ganz unabhängig von dem biologischen Geschlecht.
  • Es richtet sich vielmehr nach dem Geschlecht, dem sich die Person zugehörig fühlt.
  • US-Sängerin Demi Lovato outete sich kürzlich beispielsweise als non-binär – sie fühlt sich also nicht klassisch weiblich oder männlich – und ändert daher ihre Pronomen zu “they/them”.

(mz/acs) : Was bedeuten die englischen Pronomen in der Instagram-Biografie?

Was kommt in den Steckbrief bei Instagram?

Das gehört in Deine Instagram Bio – Die Bio befindet sich oberhalb Deines Feeds. Sie umfasst Dein Profilbild, Deinen Profilnamen, die Unternehmens- Kategorie, Deine Beschreibung, einen Link und Deine Konktaktdaten.1. Dein Profilbild Dein Profilbild sollte entweder Dein Foto oder Dein Logo beinhalten.

Je nachdem, ob Du als Personenmarke oder als Unternehmen agieren möchtest bietet sich das eine oder andere an.2. Dein Profilname Nutze einen Namen, unter dem Du gesucht wirst. Achte darauf, dass der Profilname und der Benutzername nicht identisch sein müssen. Wähle beispielsweise im Benutzernamen Deinen persönlichen Namen und im Profilnamen den Namen Deines Unternehmens.

Wofür möchtest Du gefunden werden? Setze diese Begriffe als Keywords in Deinem Profilnamen oder Benutzernamen ein.3. Die Unternehmens- Kategorie Zeigt einem neuen Besucher, welcher Branche Du angehörst. Du kannst zwischen vielen vorgegebenen Branchen auswählen.4.

  1. Der einzige Link Instagram ist sehr restriktiv mit externen Links.
  2. Diese Social Media Plattform möchte Besucher um jeden Preis auf der APP halten.
  3. Aus diesem Grund gibt es auch im Profil nur einen klickbaren Link.
  4. Rein rechtlich sollte dieser zum Impressum und zur Datenschutzerklärung führen, aber rein praktisch ist das nicht sehr ansprechend.

Daher mein Tipp: Erstelle eine Unterseite auf Deiner Webseite und biete dem neuen Webseite-Besucher die Links an, auf die Du ihn lenken möchtest.5. Deine Kontaktdaten Über die Intstagram Bio kannst Du Dich direkt kontaktieren lassen. Du kannst zum Beispiel Deine Adresse angeben, Deine Telefonnumer, Deine E-Mail Adresse.

  1. Je nach dem, welcher Kontakt Dir am liebsten ist, kannst Du zum Beispiel sogar Action Buttons nutzen zur Essensbestellung oder Reservierung.6.
  2. Die Beschreibung Deine Beschreibung ist der wichtigste Teil Deiner Bio und bildet den Kern Deiner Firmenpräsentation auf Deinem Profil.
  3. Hier heißt Du Deine neuen Besucher willkommen und gibst ihnen ein so genanntes Kanalversprechen, das Du in Deinen Beiträgen einhalten solltest.
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Beantworte darin die Fragen:

    1. Wer bist Du?
    2. Was bietest Du Deiner Zielgruppe (allgemein und hier auf Deinem Profil)
    3. Wer ist Deine Zielgruppe
    4. Was sollen Deine Besucher tun („Call to Action”)

7. Der Call to Action Wenn Du schon die Aufmerksamkeit des neuen Besuchers hast, dann darf der Call to Action nicht fehlen. Setze eine Handlungsaufforderung und lenke seine Aufmerksamkeit in die gewünschte Richtung: Was soll der Besucher tun? Soll er Deine Webseite besuchen, den Kontakt zu Dir aufnehmen, Dein Freebie downloaden oder soll er Dir folgen? Lass es ihn wissen und schreibe es ebenfalls in Deine Bio. Was Bedeutet She Her Bei Instagram

Was bedeutet she her hinter dem Namen?

Was bedeuten die englischen Pronomen in der Instagram-Biografie? Auf Instagram sieht man immer mehr Nutzer, die die englischen Pronomen She/her, He/him oder They/them in ihre Biografie schreiben. Was hat es damit auf sich? Aktualisiert: 14.06.2021, 10:48 Viele User fügen ihre Pronomen in ihre Instagram-Bio ein. (Foto: imago/ onw-images) Halle (Saale) – Die englischen Pronomen she/her (sie/ihr), he/him (er/sein) oder they/them (sie/ihrs) sind immer häufiger in Instagram-Biografien zu lesen. Damit wird darauf hingewiesen, welchem Geschlecht sich die Person angehörig fühlt und mit welchen Pronomen sie gerne angesprochen werden möchte.

  1. Ob die Person mit männlichen, weiblichen oder neutralen Pronomen (they/them) angesprochen werden möchte, ist dabei oft ganz unabhängig von dem biologischen Geschlecht.
  2. Es richtet sich vielmehr nach dem Geschlecht, dem sich die Person zugehörig fühlt.
  3. US-Sängerin Demi Lovato outete sich kürzlich beispielsweise als non-binär – sie fühlt sich also nicht klassisch weiblich oder männlich – und ändert daher ihre Pronomen zu “they/them”.

(mz/acs) : Was bedeuten die englischen Pronomen in der Instagram-Biografie?

Warum benutzen Leute Pronomen?

Der, die, das – wieso, weshalb, warum? Wer sich in sozialen Netzwerken von LinkedIn über Twitter bis Instagram aufhält, sieht immer öfter Pronomen in Klammern hinter dem Namen. Also, beispielsweise Margot Kasuppke (she/her) oder Toni Diaz (they/them).

  1. Dadurch sollen falsche Pronomen und damit unpassende (und unter Umständen verletzende) Geschlechts-Zuweisungen vermieden werden.
  2. Eine wichtige Idee hinter dem Pronomen: Die Ausgrenzung und Diskriminierung von trans Personen – also Menschen, deren bei der Geburt zugeordnetes Geschlecht nicht mit ihrem wahren Geschlecht übereinstimmt – und von nicht-binären Personen – also Menschen, die sich nicht eindeutig entweder dem einen oder dem anderen Geschlecht zugeordnet fühlen – zu vermeiden.

Sie haben das gleiche Recht wie alle anderen, gesehen, respektiert und korrekt angesprochen zu werden. Personen, die öffentlich ihr Pronomen nennen, handeln inklusiv. Diejenigen, die sich für das neutrale (they/them) entscheiden, erweitern damit auch die verbreitete, starre Geschlechter-Einteilung in rein männlich und weiblich.

  • Denn nur ein „er” oder „sie” kann für einige Leute eine Einschränkung darstellen, die ihrer Lebenswirklichkeit und Identität nicht gerecht wird.
  • Das hängt unter anderem mit gängigen Rollenvorstellungen zusammen, die mit männlich und weiblich verknüpft sind.
  • Die geben ziemlich exakt vor, wie sich eine Person verhalten, kleiden oder aussehen muss und darf, um als entweder männlich oder weiblich gesehen und einsortiert zu werden: Jungs blau, Mädchen rosa.
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Männer Fleisch (blutig), Frauen Salat (ohne Dressing) Dazwischen gibt es keinen Spielraum, nur entweder/oder. Manche Menschen passen aber nun mal in keine dieser zwei möglichen Schubladen. Oder sie passen in beide. Oder mal in die eine, mal in die andere.

  • Oder eben in die ganze Kommode.
  • Es gibt mehr als nur zwei Geschlechter. Wirklich.
  • Die Welt ist nicht nur Schwarz-Weiß, das wäre ja auch furchtbar öde und einengend.
  • Obwohl geschlechtsneutrale Pronomen wie they/them oft von non-binary Menschen verwendet werden, können alle ihr eigenes Pronomen wählen und öffentlich angeben, zum Beispiel in Social-Media-Profilen.

Nicht-Binarität oder Trans-Sein sind keine Voraussetzung. Auch Cisgender-Personen (also Menschen, deren Geschlechtsidentität mit dem bei ihrer Geburt zugewiesenen Geschlecht übereinstimmt) können sich ein Pronomen zuweisen. Wie Margot Kasuppke, siehe oben.

  • Damit schaffen sie Solidarität, Normalität und ein Umfeld, in dem sich alle Geschlechter akzeptiert fühlen.
  • Nach Pronomen zu fragen kann Angst machen, als trans erkannt worden zu sein.
  • Es kann andere nötigen zu lügen, wenn sie noch nicht geoutet sind.
  • Das beste, was du tun kannst, ist deine eigenen Pronomen zu teilen & den Raum so sicher zu gestalten, dass andere ihre teilen können.

💚 https://t.co/l7ZLxnsMS4 — Ilian Feuerbringer 🏳️‍⚧️ (@IFeuerbringer) September 19, 2021 Anders als in der englischen Sprache (they/them) gibt es im Deutschen bisher kein einheitliches Pronomen für nicht-binäre Menschen. Allerdings gibt es einige Neo-Pronomen, also Wortschöpfungen, um über eine Person zu sprechen, ohne immer ihren Namen zu nennen.

Davon hat sich aber noch keins richtig durchgesetzt. Bisher ist es auch so, dass nicht-binäre Menschen in vielen Bereichen der Gesellschaft wie Politik, Wirtschaft, Literatur noch so gut wie gar nicht vorkommen. Sprache ist ein Weg, das zu ändern. Eine gerechte Sprache zu verwenden, die alle Menschen sichtbar macht und niemanden diskriminiert, ist nicht immer leicht.

Es ist eine Umgewöhnung. Viele Leute sind (noch) nicht bereit, sich darauf einzulassen, finden inklusive Sprache nicht wichtig genug oder zu kompliziert. Doch Sprache verändert sich und damit auch, wie Menschen miteinander umgehen. Deshalb ist es so entscheidend, dass Menschen ihr Pronomen kommunizieren – auch, wenn es ihrem bei der Geburt zugewiesenen, binären Geschlecht (m/w) entspricht.

Aber: Das sollte freiwillig und selbstbestimmt geschehen. Andere (öffentlich) dazu aufzufordern, ihr Pronomen zu ändern oder zu nennen, kann Druck aufbauen. Egal, wie gut es gemeint sein mag. Falls bei einem Treffen die Pronomen-Situation unklar ist, einfach mit dem eigenen Pronomen anfangen. „Hi, ich bin Soundso, mein Pronomen lautet sie.” Und mit drei Sekunden nachdenken lassen sich auch neutrale Beschreibungen für andere finden.

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Also, statt „der Herr da in der dritten Reihe” eher „die Person mit der gelben Jacke”. Wer versehentlich mal das falsche Pronomen benutzt, kann sich ohne großen Aufriss kurz entschuldigen und dann das richtige nehmen. Letztlich ist es eine Frage von Rücksicht und Respekt.

Ein Personalpronomen hingegen einfach so nur basierend auf dem Aussehen zu wählen, bedeutet: Das Äußere eines Menschen definiert, wer diese Person zu sein hat, Rest egal. Und so eine oberflächliche Einschätzung kann manchmal auch einfach falsch – und deshalb verletzend – sein. Bei Namen machen wir das ja auch nicht so, oder? Hier ein Beispiel zur Veranschaulichung: „Du siehst aus wie ein Uwe.

Du musst ein Uwe sein.” – „Ich bin aber Gustav.” – „UWE!!” Stattdessen wäre die Frage angebracht: „Wie heißt du?” oder „Ich bin Margot. Und du?” Wenn wir das mit Namen hinkriegen, dann doch sicher auch mit Pronomen. Kommentare zu diesem Text könnt ihr uns in unseren Netzwerken hinterlassen und dort mit insgesamt 120.000 Menschen teilen! Bildquelle: Jason Leung/ Unsplash

Was gibt es alles für Geschlechter?

Sex und Gender: Es kommt nicht nur auf das biologische Geschlecht an – Vor allem aber: Die biologischen Begriffe sind nicht die einzigen, auf die es ankommt. Biologisch gibt es zwei Geschlechter – männlich und weiblich. Das ist oft, aber eben nicht zwingend identisch mit dem, was wir als “Mann” oder “Frau” bezeichnen.

Die biologische Definition hängt nur von der Keimzellenproduktion ab – produziere ich Ei- oder Samenzellen? Wenn wir im Alltag aber von Männern oder Frauen reden, meinen wir viel mehr damit. Es fängt an bei: Welche Chromosomen hat die Person? Welche Genitalien sind bei ihr ausgeprägt? Hat sie einen Penis oder eine Klitoris? Sobald wir diese Fragen heranziehen, um zu sagen, ob jemand ein “Mann” oder eine “Frau” ist, haben wir uns schon von der biologischen Lehrbuchdefinition entfernt.

Wenn wir dann noch fragen: Wie verhält sich die Person? Oder eben: Als was fühlt sie sich selbst? – dann reden wir nicht mehr über das biologische Geschlecht – englisch: Sex – sondern über Geschlechter im sozial-kulturellen Kontext, kurz: Gender. Wie viele Geschlechter es im Sinne von “Gender” gibt – darüber zu diskutieren ist ziemlich müßig, weil es sich kaum an eindeutigen objektiven Merkmalen festmachen lässt.

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