Facebook Wie Lange Befreundet?

Facebook Wie Lange Befreundet
Freundschaften bei Facebook anzeigen – In Facebook können Sie sich bei jedem Ihrer Kontakte die Freundschaft anzeigen lassen. Anschließend erfahren Sie, in welchen Beiträgen und Fotos Sie beide vorkommen, welche Freunde Sie mit dem Kontakt gemeinsam haben und an welchem Tag Sie auf Facebook Freunde wurden.

Öffnen Sie dazu Facebook in Ihrem Browser und loggen Sie sich in Ihren Account ein. In der Suchleiste geben Sie den Namen des Freundes ein, dessen Freundschaft Sie anzeigen lassen möchten. In der Chronik Ihres Freundes klicken Sie rechts auf das Icon mit den drei Punkten und anschließend auf “Freundschaft anzeigen” (siehe Foto). Tipp: In der Facebook-App ist das Vorgehen exakt gleich. Öffnen Sie die Chronik Ihres Freundes, tippen Sie auf das Icon mit den drei Punkten und entscheiden Sie sich im Dropdown-Menü für den Eintrag “Freundschaft anzeigen”.

Facebook: Freundschaft anzeigen

Wie merkt man dass man befreundet ist?

Sie unterstützen dich, wenn du sie brauchst, aber: Sie sagen dir auch deutlich, wenn du dabei bist, einen Fehler zu machen. Sie halten ihre Meinung nicht aus Höflichkeit zurück. Sie behandeln dich wie einen Erwachsenen. Und trauen dir zu, dass du damit zurechtkommst, wenn sie mal anderer Meinung sind.

Wann ist man nicht mehr befreundet?

6 Anzeichen, dass Sie eine Freundschaft beenden sollten Freundschaften begleiten uns ein Leben lang und nehmen manchmal sogar einen höheren Stellenwert als die eigene Familie ein. Einige Menschen treten dabei nur für einen begrenzten Zeitraum in unser Leben, während andere dauerhaft bleiben.

Doch selbst eine sehr enge freundschaftliche Beziehung kann abrupt zerbrechen, beispielsweise weil ein Konflikt sich nicht überwinden lässt oder einer der beiden Freunde einen völlig anderen Lebensweg einschlägt. Das Ende einer Freundschaft kann sich aber auch langsam und beinahe unbemerkt anbahnen: Man lebt sich mehr und mehr auseinander, hört sich immer seltener – und lässt den Kontakt schließlich ganz einschlafen.

Der große Unterschied bei Freundschaften mit über 40: Anders als noch mit 20 oder 30 lernt man mit zunehmendem Alter weniger potenzielle neue Freunde kennen und hat gleichzeitig weniger Zeit (und Energie) dafür, bestehende Freundschaften zu pflegen. Anderen ständig hinterherzulaufen oder sich für jede Kleinigkeit entschuldigen zu müssen, ist bei einem vollen Terminkalender und jeder Menge Verpflichtungen in Beruf, Familie und Partnerschaft viel zu viel Aufwand.

  • Gute Freunde sollten einen im turbulenten Alltag vielmehr erden und neue Kraft geben, anstatt Energie und Nerven zu rauben.
  • Umso wichtiger ist es, rechtzeitig zu erkennen, an welchem Punkt eine Freundschaft ihr „Haltbarkeitsdatum” überschritten hat.
  • Diese sechs Anzeichen sprechen dafür, dass Sie einen klaren Schlussstrich ziehen oder zumindest noch einmal kritisch darüber nachdenken sollten, welchen Wert die freundschaftliche Beziehung für Sie wirklich noch hat: Sie melden sich deutlich öfter bei einer Freundin oder einem Freund, als sie oder er bei Ihnen? Und wenn Sie einmal miteinander telefonieren, dreht sich das Gespräch meist um die Probleme des anderen, während Ihre Sorgen heruntergespielt oder gar nicht erst thematisiert werden? Ein solches Ungleichgewicht in einer Freundschaft ist ein deutliches Signal dafür, dass die gemeinsame Basis bröckelt – und es höchste Zeit wird, etwas daran zu ändern.

Sprechen Sie Ihre Freundin oder Ihren Freund offen darauf an, dass Ihnen in Ihrer Freundschaftsbeziehung die Balance fehlt, ein regelmäßiger und gleichberechtiger Austausch Ihnen aber wichtig wäre. Zeigt sie oder er daraufhin keine Initiative, etwas an der Situation zu ändern, wissen Sie, dass es okay ist, sich aus den Augen zu verlieren – oder den Kontakt bewusst abzubrechen.

Apropos Kontakt: Bei langjährigen Freundschaften und insbesondere, wenn beide Freundinnen oder Freunde aufgrund von Job, Familie und Co. ein sehr begrenztes Zeitbudget haben, läuft die Kommunikation häufig nach „Schema F” ab: Man schreibt sich wöchentlich ein kurzes Update bei WhatsApp, telefoniert einmal pro Monat für eine halbe Stunde oder schreibt sich ein paar nette Zeilen zum Geburtstag.

Wenn Sie bemerken, dass Sie beide sich darüber hinaus nicht mehr viel zu sagen haben und auch keinen Wert darauf legen, sich wieder öfter zu hören oder zu sehen, sollten Sie die Konsequenzen daraus ziehen und den Sinn dieser Freundschaft, die eigentlich zu einer losen Bekanntschaft geworden ist, noch einmal überdenken.

Egal ob Ihre beste Freundin oder ein guter Kumpel Sie angelogen, in einer Notfallsituation im Stich gelassen oder vor anderen bloßgestellt hat: Ist die Vertrauensbasis, die jede harmonische zwischenmenschliche Beziehung ausmacht, erst einmal angeknackst, lässt sie sich in vielen Fällen nicht mehr wiederherstellen.

Dinge, die Sie belasten, wollen Sie einer bestimmten Freundin nicht mehr anvertrauen, weil Sie befürchten, dass sie intime Details weitertratschen könnte? Oder Sie haben das Gefühl, sich auf einen ehemals engen Vertrauten nicht mehr verlassen zu können, wenn es wirklich einmal brennt? Das sind eindeutige Anzeichen dafür, dass die Freundschaft dauerhaften Schaden genommen hat und ein entspannter Umgang miteinander nicht mehr möglich ist.

In diesem Fall bringt es auch nichts, sich positive gemeinsame Erlebnisse aus der Vergangenheit in Erinnerung zu rufen – ohne gegenseitiges Vertrauen wird die freundschaftliche Beziehung früher oder später nicht mehr funktionieren. Eine Woche ohne Ihre beste Freundin kam Ihnen früher wie eine halbe Ewigkeit vor – schließlich teilten Sie jedes Detail Ihres Lebens miteinander.

Doch seit einiger Zeit ertappen Sie sich dabei, dass Sie nur noch selten an sie denken und Ihre Treffen oder stundenlangen Telefonate auch nicht weiter vermissen? Ihnen fehlt die andere Person auch bei wichtigen Ereignissen nicht, die Sie zuvor gerne mit ihr geteilt hätten? Dann sollten Sie so fair sein, sich das ehrlich einzugestehen – und gegenüber Ihrer Freundin offen zu thematisieren.

Vielleicht geht es ihr sogar genauso. In diesem Fall ist es die bessere Lösung, den Kontakt einvernehmlich zu beenden. Jedes Mal, wenn Sie sich mit einer Freundin getroffen oder miteinander telefoniert haben, bleibt ein schlechtes Gefühl im Bauch zurück, zum Beispiel weil sie immer nur Negatives bei Ihnen „ablädt”, Sie auf verletzende Weise kritisiert oder ständig unter Druck setzt.

Oder Sie empfinden es als mittlerweile als lästigen Pflichttermin, sich bei einem Freund zu melden, der Ihnen ansonsten aber böse wäre? Sobald eine Freundschaft Ihr Leben nicht mehr bereichert, sondern zur nervigen Routine oder sogar psychischen Belastung geworden ist, wird es höchste Zeit, etwas an dieser Situation zu ändern – und einen Schlussstrich zu ziehen.

  • Viele Freundschaften, die über Jahre oder Jahrzehnte hinweg bestehen, basieren auf Gemeinsamkeiten, die ein „Verfallsdatum” haben: das gemeinsame Studium, der gemeinsame Job oder die Kinder, die auf dieselbe Schule gehen etwa.
  • Bricht dieses Bindeglied weg – zum Beispiel weil man den Job wechselt, in eine andere Stadt zieht oder die Kinder flügge werden und das Elternhaus verlassen – kann es passieren, dass plötzlich auch die Freundschaft ins Wanken gerät.
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Wenn Sie an einem Punkt angelangt sind, an dem Sie mit solchen „Lebensabschnittsgefährten” nicht mehr auf einer Wellenlänge liegen und auf den Kontakt problemlos verzichten könnten, heißt es: fair sein und die Freundschaft im Zweifel lieber aktiv beenden, als sie im Sand verlaufen zu lassen.

  • Übrigens: Laut einer Umfrage der Forschungs- und Marketingplattform YouGov ist es rund 70 Prozent der Deutschen in einer Freundschaft besonders wichtig, dass man ehrlich zueinander ist und über alles reden kann.
  • Um den Kontakt mit einer Freundin oder einem Freund zu beenden, sollten Sie deshalb das direkte Gespräch suchen und dabei offen die Gründe thematisieren, aus denen die Beziehung für Sie an Wert verloren hat.

Per WhatsApp, E-Mail oder über soziale Medien wie Facebook mit Freunden „Schluss zu machen”, ist dagegen alles andere als fair – so lassen Sie Ihrem Gegenüber keine Chance, seine Befindlichkeit zu äußern oder persönliche Gründe für die Entwicklung der Freundschaft anzusprechen.

Kann man befreundet bleiben?

Fazit: Kann man nach einer Beziehung Freunde bleiben? – Ob aus pragmatischen Gründen oder weil noch tiefe, aber platonische Gefühle für den Ex-Partner bestehen: Es gibt viele Gründe, weshalb eine Freundschaft nach der Beziehung so beliebt ist – und auch funktionieren kann.

  1. Kläre, ob ihr beide bereit seid für eine Freundschaft und das Thema Liebesbeziehung zwischen euch wirklich der Vergangenheit angehört
  2. Seid ehrlich miteinander und gebt einander genügend Freiraum
  3. Überstürze nichts und geh die Freundschaft langsam an
  4. Vermeide zweideutige Anspielungen und körperliche Nähe
  5. Akzeptiere sein/ihr neues Liebesleben
  6. Sei nicht nachtragend und erzwinge nichts

Einer Freundschaft nach Trennung steht grundsätzlich nichts im Weg. Die wichtigste Voraussetzung für ein harmonisches Miteinander ist, dass beide Seiten den Wunsch haben, ein platonisches Verhältnis aufzubauen und mit der Beziehung endgültig abgeschlossen haben. Mach jetzt den ersten Schritt für ein glückliches Leben zu zweit! Jetzt kostenlos anmelden >

Wie bleibt man befreundet?

Freundschaft mit dem Ex : Darum will er nach der Trennung Freunde bleiben – Es ist aus, aber er will “befreundet” bleiben? Vorsicht! Wann du das Angebot besser ablehnst und wie Freundschaft mit dem Ex tatsächlich gelingen kann In diesem Artikel:

Freunde bleiben nur wegen Sex – geht es nicht auch anders? Was bedeutet “Freunde bleiben” überhaupt? Wann ist Freunde bleiben (k)eine gute Idee? Warum will er nach der Trennung befreundet bleiben? 7 Gründe für eine Freundschaft mit dem Ex So klappt eine Freundschaft mit dem Ex

Die Frage ist ein eigenes Klischee, aber sie steht trotzdem bei Trennungen immer wieder im Raum: “Können wir nach der Trennung einfach Freunde bleiben.?” Oft ist der Wunsch einfach, nicht im Bösen auseinander zu gehen. Nicht selten steckt aber auch ein ehrlicher Wunsch dahinter.

Es gibt ja durchaus mögliche Grundlagen für einen weiteren Kontakt: das Vertrauen (wenn es nicht komplett ruiniert ist), die Vertrautheit, gemeinsame Freunde, die gute gemeinsame Zeit. Aber es spricht auch viel dagegen, sonst hättet ihr euch ja nicht getrennt. Freundschaft mit dem Ex – ist das eine gute Idee? Welche Motive stecken bei ihm dahinter? Das wollen wir hier klären.

Grundsätzlich gilt: Lasse dich nur darauf ein, wenn es mit ihm wirklich besser ist als ohne ihn. Zwei Dinge sind klar. Wenn du ihn nach wie vor liebst und er dich nicht, oder umgekehrt, gilt: Finger weg! Und wenn er ein Mistkerl ist, der dich schlecht behandelt, belogen und/oder betrogen hat, muss er sich auch keine Hoffnungen auf Freundschaft machen.

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Warum funktionieren keine 3er Freundschaften?

Die Freundschaft zu dritt – Eine Freundschaft zu dritt kann nicht funktionieren, heißt es. Weil sich immer einer ausgeschlossen fühlt. Weil es bei Streitigkeiten am Ende immer zwei Sieger und einen Verlierer gibt. Und weil bei der Autofahrt in den Urlaub immer einer hinten sitzen muss.

  1. Die Leute haben keine Ahnung.
  2. Zu Beginn mag so eine platonische Dreiecksbeziehung nervenaufreibend sein.
  3. Bis jeder seinen Platz gefunden hat und darauf vertraut, dass Tick und Trick den kleinen Track genauso gerne mögen, auch wenn sie gerade etwas zu zweit unternehmen.
  4. Doch wenn das gelingt, dann ist so eine Freundschaft zu dritt mindestens so großartig wie jede bilaterale Best-Friends-Forever-Geschichte.

Wenn sich Tick mit Trick einmal nicht ganz grün ist, kann er immer noch Track um Rat fragen. Und während sich Track nicht vom Sofa trennen kann, lässt sich Tick vielleicht noch zu einer wilden Partynacht überreden. Zwei hören gerne Indie, der dritte lieber Punkrock? Zwei wohnen in München, einer in Berlin? Zwei machen gerne Sport, einer kriegt von Bewegung Ausschlag? Alles kein Problem – solange die personelle Besetzung dieses 2:1-Verhältnisses variiert.

Ist es nur Freundschaft oder Liebe?

Für Saverio Tomasella gehören Freundschaften zu den wichtigsten Beziehungen in unserem Leben. Der französische Psychoanalytiker veröffentlichte 2018 das Buch Ces amitiés qui nous transforment (Freundschaften, die uns verändern) und möchte uns dazu anregen, uns tiefer mit Freundschaften zu beschäftigen.

Was ist Freundschaft? Wie entsteht sie? Welchen Stellenwert hat sie? Wie beeinflusst sie unser Erleben? Wie würden Sie Freundschaft definieren? Freundschaft ist wie Liebe. Freundschaften können genauso stark, leidenschaftlich, intensiv, dauerhaft, tief und intim sein wie Liebesbeziehungen. Der einzige Unterschied ist, dass es in einer Freundschaft keine Sexualität gibt.

Das schliesst zeitweiliges Begehren nicht aus. Aber bei der Liebe in einer Freundschaft geht es um etwas anderes als um Sex. Ein Freund ist weder ein Partner noch ein Kumpel, sondern ein Mensch, mit dem wir etwas teilen, und zwar etwas ganz Besonderes, Tiefes, Authentisches und Persönliches.

  1. Genau wie beim Verlieben kann sich eine Freundschaft auch «auf den ersten Blick» bilden.
  2. Und dasselbe gilt für das Ende der Freundschaft, die häufig mit grossem Schmerz einhergeht.
  3. Freundschaften können aber auch sehr viel langsamer entstehen: Wenn wir regelmässig mit jemandem Zeit verbringen und uns nach und nach bewusst wird, dass wir diesen Menschen wirklich mögen.

Eine freundschaftliche Beziehung ist also nicht dasselbe wie die Beziehung zu einem Kumpel? Genau, das sind unterschiedliche Beziehungen. Kumpel oder Kollegen sind Menschen, mit denen wir uns gut fühlen und die wir in einer Gruppe als angenehm empfinden.

Aber diese Beziehungen bleiben oberflächlich und hängen von den äusseren Umständen ab: Man trifft sich im Sportverein oder bei der Arbeit. Mit diesen Menschen zeigen wir uns meist von unserer besten Seite. Mit Freunden hingegen können wir uns so geben, wie wir sind, und über unsere Zweifel und Bedenken sprechen.

Bei Freundschaften ist die Beziehung intimer. Ein Freund ist jemand, den wir mitten in der Nacht anrufen können, wenn wir ein grosses Problem haben. Freundschaften haben etwas Familiäres. Unsere Freunde sind wie Brüder und Schwestern, mit denen wir zwar nicht genetisch, aber über das Herz verbunden sind.

  1. In Schlüsselmomenten unseres Lebens leisten sie echte Unterstützung.
  2. Bei wichtigen Entscheidungen geben Freunde oft respektvollere Ratschläge als Verwandte, denn die könnten ein Interesse daran haben, Druck in die eine oder in die andere Richtung auszuüben – auch unbewusst.
  3. Echte Freunde können weit voneinander entfernt wohnen.

Auch wenn man sich nur selten trifft, scheint es jedes Mal so zu sein, als hätte man sich am Vorabend zuletzt gesehen. Mit echten Freunden kann man über alles reden: über Sex, die Kinder oder über gesundheitliche Probleme. In Ihrem Buch verwenden Sie den Begriff «tomber en amitié».

In Analogie zu «sich verlieben» könnte man es mit «sich verfreunden» übersetzen. Woher kommt dieser Ausdruck? Ich habe mich von den Kanadiern inspirieren lassen, die von «tomber en amour» sprechen. Freundschaft ist etwas, das plötzlich da ist: Es ist das angenehme Gefühl, mit jemandem zu sein, der zu uns passt und uns versteht.

Zunächst hat man Lust, mit diesem Menschen zu sprechen oder mit ihm etwas zu unternehmen. Egal, ob es sich um eine Freundschaft oder um eine Liebesbeziehung handelt, bleibt die Anziehung immer präsent. Die beiden Beziehungsarten sind nicht dasselbe, aber in beiden Fällen sind starke Gefühle im Spiel.

«Gleich und Gleich gesellt sich gern», sagt man. Freunden wir uns mit ähnlichen Menschen an? Das denke ich nicht, obwohl eine US-Studie mit Studierenden zu diesem Ergebnis kam. Während dem Studium tendieren wir vielleicht dazu, uns Menschen anzunähern, die uns ähnlich sind, weil sie uns helfen, unsere Ziele zu erreichen.

Ich habe aber festgestellt, dass unsere besten Freunde ganz anders sind als wir selbst. Sie können eine andere Religion praktizieren, andere politische Vorstellungen haben und gar aus einem anderen sozialen Milieu stammen. Kann man sich mit seinem schlimmsten Feind anfreunden? Auch nach Konflikten, Meinungsverschiedenheiten, Auseinandersetzungen, Streit und Debatten kann man sich anfreunden.

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Die Begegnung – ganz gleich, ob sie sich im Beruf, beim Sport oder in der Politik ereignet – ist dann erst eine Konfrontation. Der Konflikt ist dabei häufig sehr stark. Doch eine Bewunderung kann dadurch entstehen, dass der andere auf ehrliche und wohlwollende Weise dagegengehalten hat. So entsteht gegenseitiger Respekt vor dem Mut und der Fähigkeit des anderen, seine Ideen zu verteidigen und sich zu schützen.

Im Anschluss an Konflikte können sehr starke und zuverlässige Freundschaften entstehen, denn es gibt keine Heuchelei: Der andere hat sich bereits in seiner Verletzlichkeit gezeigt. Ist es möglich, ohne Freunde zu leben? Nein, ich denke nicht, dass wir ohne Freundschaft leben können.

  • Inder schliessen ihre ersten Freundschaften bereits in der Kindertagesstätte.
  • Freundschaften entstehen unter den schrecklichsten Umständen wie im Krieg und auf der Flucht.
  • Es gibt auch wunderbare Freundschaften, die in Altersheimen und in palliativmedizinischen Abteilungen von Spitälern geknüpft werden.

Das menschliche Herz kennt kein Alter, man kann also in jedem Alter Freunde finden. Gibt es Lebensphasen, in denen Freundschaften besonders wichtig sind? Diese Frage habe ich mir bereits gestellt, habe aber noch keine abschliessende Antwort darauf gefunden.

  1. Ich denke nicht.
  2. Freundschaft ist in allen unseren Lebensphasen wichtig.
  3. Es kann aber sein, dass sie in schwierigen Zeiten einen besonders hohen Stellenwert hat.
  4. In Trauer-, oder Krankheitsphasen haben manche Menschen die Freundschaft nötig, sie müssen sich auf jemanden stützen können, um sich mit den Schwierigkeiten nicht allein zu fühlen.

Wenn wir verletzlicher sind, merken wir viel stärker, dass Freundschaft für uns essenziell ist. «Echte Freundschaften helfen uns, zu dem Menschen zu werden, der wir sind.» Ist Freundschaft immer etwas Positives? Ich sehe die Freundschaft als ein sehr positives Gefühl.

Doch Freundschaften in ihrer konkreten Ausprägung können toxisch, pervers oder destruktiv sein. Dies kann sehr schmerzhaft und schwierig werden. Beispielsweise können zwei morbide Charaktere ihre psychischen Krankheiten über die Freundschaft ausleben. Was aber am meisten Probleme bereitet, ist die Manipulation.

Manche Menschen sind manipulativ, weil sie den anderen ununterbrochen brauchen oder weil sie Frustration nicht aushalten können. Besonders ehrliche, nette und hilfsbereite Menschen sind für sie leichte Beute. Es kann lange dauern, bis derjenige, der den Freund vorspielt, entlarvt wird.

  • Eine toxische Freundschaft zu beenden, ist schwierig, weil das Opfer eine echte Bindung empfinden kann.
  • Je länger solche Freundschaften andauern, desto schwieriger wird es, sich aus den verhängnisvollen Bindungen zu lösen.
  • Müssen manche Freundschaften zu Ende gehen? Manchmal schon.
  • Bestimmte Freundschaften enden behutsam: Sie laufen aus.

Man spricht weniger miteinander, man sieht sich seltener. Das heisst nicht, dass man die Freundin oder den Freund nicht mehr mag, sondern dass das Leben einfach weitergegangen ist. Die Freundschaft bleibt in guter Erinnerung. Manche Freundschaften enden aber auch jäh, entweder, weil sich der Freund verraten fühlt, oder weil die Freundin eine Seite von sich zeigt, die nicht zu den Werten des anderen passt.

  1. Beispielsweise, wenn plötzlich homophobe oder rassistische Sprüche fallen.
  2. Was halten Sie vom Begriff «bester Freund»? Ich denke, der «beste Freund» ist ein Mythos.
  3. Man kann mehrere sehr gute Freunde oder Freundinnen haben.
  4. Es stimmt allerdings, dass manche Menschen eine beste Freundin oder einen besten Freund haben.

Neulich habe ich das bei einer Patientin beobachtet, für die sich eine Freundschaft zur Obsession entwickelt hatte. Ihre beste Freundin bedeutete ihr alles. Es war eine aufrichtige Freundschaft, aber diese emotionale Abhängigkeit passt nicht zur Vorstellung einer besten Freundin.

Ich würde der Idee des «besten Freunds» nicht allzu viel Bedeutung verleihen. Wie viele Freunde können wir haben? Meine erste Psychoanalytikerin hat mir gesagt: «Seine Freunde kann man an einer Hand abzählen.» Das hat mir bewusst gemacht, dass ich vielleicht nicht so viele Freunde hatte, wie ich glauben mochte.

Und dass nicht alle, mit denen ich mich gut verstand, unbedingt zu meinen Freunden zählten. Das hängt aber von jedem Einzelnen und von der Lebensphase ab. Ich glaube nicht, dass die Anzahl der Freunde begrenzt ist. Was mich betrifft, habe ich jedenfalls mehr als fünf Freunde.

Wie werden wir durch unsere Freundschaften verändert? Echte Freundschaften helfen uns, zu dem Menschen zu werden, der wir sind, zu uns zu stehen, uns zu entdecken. Unsere Familie hat häufig eine unvollständige oder eingeschränkte Vorstellung von unserer Persönlichkeit. Was unsere Freunde über uns sagen, kann uns überraschen.

Oft ist das etwas ganz anderes als das, was zum Beispiel unsere Geschwister über uns sagen. Freundschaften verändern unser Selbstbild: Sie zeigen uns positive, wertvolle und sympathische Züge an uns, die vorher noch nicht hervorgehoben worden waren. Freundschaften geben uns aber auch Mut.

  1. Das kann der Mut sein, zu einer anderen Meinung zu stehen, uns in ein Liebesabenteuer zu stürzen, einen von der Familie nicht unbedingt gut angesehenen Beruf zu erlernen oder eine Reise zu unternehmen, die wir alleine nie gewagt hätten.
  2. Die in der Freundschaft liegende Stärke macht es uns möglich, unser Selbstbild zu erweitern.

Die Freundschaft ist also an sich eine Ressource und bringt zudem die in uns vorhandenen Ressourcen hervor.

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